Titelbild Junt, zwei Schülerinnen im Labor

JuNT-Projekt

In der Schweiz herrscht seit Jahren ein Mangel an Fachkräften in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Das Interesse für MINT-Themen, ein wichtiger Faktor für spätere Ausbildungsentscheide, scheint sich in einer frühen Lebensphase – vom Kindergartenalter bis zum 15. Altersjahr – herauszubilden und zu festigen. Gleichzeitig ist die Bereitstellung von praxisorientierten und zeitgemässen Unterrichtsmaterialien in MINT-Bereichen für viele Schulen schwierig.

Diese Herausforderungen gehen die PH Luzern und die PH Schwyz mit dem Projekt «Junge Naturwissenschaften und Technik in der Zentralschweiz» (JuNT) gemeinsam an: Ziel des Projekts ist die verstärkte Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für MINT-Themen durch eine integrale Förderung vom Kindergarten über die Primarstufe bis zur Sekundarstufe I. Dabei werden auch moderne naturwissenschaftliche und technische Bereiche wie Genetik oder Robotik aufgegriffen.

Forschen-Kisten

Das JuNT-Projekt orientiert sich am Unterrichtsansatz des fragend-forschenden Lernens (Inquiry Based Learning), welches in Form von Experimenten-basierten Lernaufgaben praxisbezogen umgesetzt wird. Es stellt den Schulen die Lernmaterialien in einfach konzipierten «Forschen-Kisten» zur Verfügung und ermöglichen so ein selbstständiges Tüfteln in einem Schulzimmer-Labor.

Die JuNT-Forschen-Kisten beinhalten kompetenzorientierte, Experimenten-basierte naturwissenschaftliche Lernaufgaben. Und sie bauen auf einem kumulativen Prinzip auf, wobei der Erstforschung (KU) die Progression (Mittel- und Oberstufe) und die Vertiefung (SEK I) folgen.